Webflow

Das Webflow CMS erklärt: Aufbau und Funktionen verstehen

Autor: Florian Steinle

Flo Steinle - 22.03.2022

Das Webflow CMS erklärt: Aufbau und Funktionen verstehen

Wenn du dich schonmal mit dem Thema Website Erstellen befasst hast, wirst du sicher sowohl über WordPress als auch Webflow als potenzielle Optionen gestolpert sein.

Beide Kandidaten bieten die Möglichkeit, ohne große Programmierkenntnisse attraktive und professionelle Websites zu erstellen. Mit Hilfe der “Content Management Systeme” (CMS) von Webflow und WordPress kannst du Blogs, News-Seiten, Business-Seiten und Onlineshops und mehr über eine grafische Benutzeroberfläche veröffentlichen, aktualisieren und pflegen.

Das begeistert vor allem meine Kunden immer wieder, weil die visuelle Bearbeitung der Website mit dem Webflow CMS so einfach und übersichtlich ist. WordPress ist im Gegenzug eher kompliziert, da die visuelle Bearbeitung standardmäßig nicht möglich ist - nur durch kostenpflichtige Plug-Ins.

Lies’ mehr über die Funktionen des Webflow CMS!


Was bietet WordPress?

Webflow

WordPress ist eine beliebte Open-Source-Software, um Websites zu erstellen - viele Unternehmen nutzen WordPress, um ihre Website zu erstellen. Blogs, Online-Shops und andere Websites können hiermit preisgünstig erstellt werden.

Mit Hilfe von kostenpflichtigen Plugins kannst du deine WordPress Website auf viele verschiedene Arten erweitern und deinen Ansprüchen genau angepassén. Allerdings muss man jederzeit ein Auge auf Updates, Sicherheit und Wartung der Website haben und sich aktiv darum kümmern. Das kostet viel wertvolle Zeit und dadurch mehr Geld, wenn eine Agentur deine Website erstellt.

Was bietet Webflow?

WordPress

Webflow ist eine Alternative zu WordPress, die ich persönlich bevorzuge. Bei diesem Anbieter musst du keine Plug-Ins installieren und es sind weder PHP noch automatische Updates nötig. Webflow besitzt ein grandioses Website-Design-Tool, mit dem für alle Websites eine eigene Datenbank erstellt werden kann. Inhalte können ohne Vorkenntnisse live bearbeitet und gemanagt werden.

Webflow ist meiner Meinung nach unkomplizierter und übernimmt viele der administrativen Aufgaben von allein. Darunter fallen Aufgaben wie Website-Hosting, Suchmaschinenoptimierung, Backups und SSL-Zertifikate.

Webflow vs. WordPress: Direkter Vergleich

Designfreiheit

Die Designfreiheit ist bei WordPress grundlegend eingeschränkter als bei Webflow, da man für erweiterte visuelle Gestaltungsmöglichkeiten Plugins benötigt. Ohne Programmiererfahrung können diese schwierig zu verstehen und zu handhaben sein.

Webflow hingegen bietet dir von Anfang an viel mehr Freiheit. Du kannst vollkommen kreativ arbeiten oder eines der vorgefertigten Design-Templates nutzen, welche du ebenfalls deinen Wünschen anpassen kannst. Webflow ist im Grunde wie ein Designtool, dass die am Ende eine funktionierende Website mit sauberem Code liefert: What you see is what you get!

Responsive Optimierung

Egal ob Handy, Tablet oder Computer: Bei Webflow ist deine Website komplett responsiv gestaltbar und passt sich der jeweiligen Bildschirmauflösung an.

Bei WordPress geht das auch, allerdings nur bei manchen Themes - Du hast also eine geringere Flexibilität.

Animationen

Wenn du dir Animationen auf deiner Website wünschst, wird auch hier Webflow eher die richtige Wahl sein, denn hier kann man Animationen und interaktive Funktionen ganz einfach umsetzen.

Um das Gleiche bei WordPress zu erreichen, wirst du die Hilfe von einem Webentwickler brauchen, wenn du selbst keine Erfahrung damit hast.

Userfreundlichkeit der CMS

WordPress bietet dir auf deinem Dashboard zwar sehr viele verschiedene Optionen, jedoch sind viele davon für dich als Kunden vollkommen irrelevant. Anders als bei Webflow fehlt es bei WordPress an den Möglichkeiten zur visuellen On-Page Bearbeitung, welche die Seite nicht anbietet.

Bei Webflow fällt positiv auf, dass das Dashboard minimal gehalten wird und nicht überfüllt wirkt. Somit wird eine intuitive Benutzeroberfläche geboten.

WYSIWYG-Editor

What you see is what you get (WYSIWYG) - Das ist das Herzstück von Webflow und bedeutet, dass du dein Website-Design visuell bearbeiten kannst und Webflow automatisch einen top funktionierenden und sauberen Code erstellt.

Bei WordPress ist das mit entsprechenden Plug-Ins möglich, die aber oft weitaus komplizierter zu handhaben sind, Geld kosten und nach WordPress-Updates des Öfteren nicht mehr funktionieren. Selbst mit den passenden Plug-Ins ist man bei WordPress manchmal doch auf einen erfahrenen Webentwickler angewiesen, um seine Vorstellungen annähernd umzusetzen.

Testserver

Im Gegensatz zu Webflow bietet dir WordPress keinen Testserver, um Änderungen vor der Veröffentlichung zu testen. Webflow hat dieses Tool bereits integriert. Du kannst also ganz einfach checken, dass deine Änderungen auf allen Geräten gut aussehen und Probleme ändern, bevor die Welt sie sieht.

SEO

Die Suchmaschinenoptimierung ist bei WordPress abhängig vom genutzten Plugin, in der Hinsicht dann aber relativ leicht anpassbar. Für weitere, spezielle Funktionen werden in der Regel kostenpflichtige Plugins benötigt.

Bei Webflow sind die Einstellungen für SEO vollständig anpassbar an deine Wünsche. Hinzu kommt, dass Webflow-Seiten bei Suchmaschinen aufgrund ihres übersichtlichen Codes, der schnellen Ladezeiten und des mobilfreundlichen Designs besonders beliebt sind.

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Sicherheit

Webflow ist ISO 27018 zertifiziert, während dies bei WordPress vom Plugin und Theme abhängig ist. Weiterlesen: Wie sicher ist Webflow?

SSL-Zertifikat

Das Zertifikat ist bei WordPress abhängig vom Hosting-Anbieter. Bei Webflow gibt es eine standardmäßige SSL-Verschlüsselung, die in jedem Pan enthalten ist und nicht extra bezahlt werden muss.

E-Commerce

E-Commerce ist bei WordPress mit einem passenden Plugin möglich: Voraussetzung ist, dass man Wordpress und das Plu-In mit Updates aktuell hält. Erscheinen die Updates nicht parallel, kann es zu Funktionsproblemem kommen.

Bei Webflow ist E-Commerce grundlegend als Funktion vorhanden und immer automatisch auf dem aktuellsten Stand.

Codequalität

Der Code, der von Webflow herausgegeben wird, ist in der Regel recht sauber und ordentlich und auch gut verständlich/lesbar.

Der Code von WordPress hingegen ist nicht so ordentlich und aufgrund vieler verschiedener Plugins oftmals überkompliziert. Selbst Funktionen, die man nicht nutzt, erscheinen im Code - Wenn du gar keinen Blog auf deiner Website hast, laufen die entsprechenden Funktionen dafür trotzdem im Hintergrund und verschlechtern die Performance deiner Seite.

Updates und Wartung

Updates bei WordPress und für genutzte Plugins müssen meist manuell und immer wieder gemacht werden. Das kann auf Dauer zeitaufwendig und nervig werden. Vor allem, wenn Fehler auftauchen, weil bestimmte Plug-Ins nicht mit deiner WordPress-Version kompatibel sind oder der Anbieter den Support für manche Plug-Ins einstellt. In diesen Fällen sind die Funktionen alle nicht mehr nutzbar und du benötigst ein anderes Plug-In, das wieder Geld kostet.

Webflow übernimmt die Wartung und die Updates vollständig, sodass man nicht andauernd daran denken und alle Funktionen überprüfen muss.

Ladezeit

Die Themes und Plugins bei WordPress verlängern die Ladezeiten. Deshalb laden Webflow-Seiten in der Regel schneller.

Hosting

Bei Webflow gibt es in der Regel eine Server-Verfügbarkeit von circa 99,9%, während dies bei WordPress abhängig vom Hosting-Anbieter ist.

Server-Performance

Die Server-Performance ist bei einer WordPress Seite stark vom genutzten Hosting-Anbieter abhängig, während das Ganze bei Webflow über CDN – dem Content Delivery Network - läuft. Die CDN Server von Webflow gehören zu den schnellsten der Welt.

Fazit: Lieber Webflow oder WordPress?

Ein genaues Fazit zu treffen ist bei Vergleichen wie diesen immer schwierig, da viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen - Allem voran die eigenen Präferenzen, Wünsche und Anforderungen dir eine Website.

Je nach Projekt, Budget und Zeitaufwand können mal Webflow und mal WordPress besser abschneiden. Um eine gute Entscheidung zu treffen ist es vor allem wichtig, sich über seine eigenen Erwartungen an die Website und ihre Funktionen im Klaren zu sein. Zur Zeit gibt es einen starken Wandel - immer mehr Menschen steigen auf Webflow um. Die Community und der Funktionsumfang wachsen stetig. Weil du als Webflow-Nutzer immer automatisch die aktuellsten Funktionen zur Verfügung hast, kannst du das rasante Wachstum für dich nutzen, ohne dich ständig um Updates und Kompatibilität der Funktionen kümmern zu müssen.

Ich persönlich nutze am liebsten Webflow, um die Seiten meiner Kunden zu erstellen. Denn Webflow kann leicht mit den Angeboten von WordPress mithalten, ist preislich konkurrenzfähig und die gebotenen Leistungen sind einfach grandios. Vor allem die Möglichkeit zum On-Page-Editing und das saubere, übersichtliche Dashboard sind klasse, denn sie geben auch den Kunden Freiheit und ein großes Maß an Kontrolle über die Gestaltung der Website.

Lass’ uns sprechen! Ich unterstütze dich gern bei der Erstellung einer überzeugenden, sicheren und fantastisch aussehenden Website für dein Unternehmen… die du dank Webflow CMS auch ganz einfach und übersichtlich selbst bearbeiten kannst. Hier findest du mehr Infos über meine Webflow-Agentur.

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